Familiengarten Tipps

Die richtige Gartenlounge kaufen: Worauf Sie bei Material, Wetterfestigkeit und Komfort achten müssen

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Warme Sonnenstrahlen auf der Haut, das sanfte Rauschen der Blätter und ein kühles Getränk in der Hand: Der eigene Garten ist der perfekte Ort für erholsame Stunden unter freiem Himmel. Um diesen Freiluftbereich in ein echtes zweites Wohnzimmer zu verwandeln, darf eine bequeme Sitzgruppe nicht fehlen. Doch die Auswahl an Gartenmöbeln ist schier endlos. Schnell greift man zum falschen Modell, das nach dem ersten Regenschauer tagelang nass bleibt oder in der Sonne verblasst. Schließlich soll die neue Wohlfühloase über viele Jahre hinweg begeistern. Wer vorab genau prüft, worauf es ankommt, sichert sich dauerhafte Urlaubsstimmung daheim.

Das passende Gestellmaterial für langlebige Stabilität

Viele Hausbesitzer wollen für die Terrasse eine moderne Gartenlounge kaufen. Der erste und wichtigste Blick gilt dabei stets dem Unterbau. Pulverbeschichtetes Aluminium erfreut sich riesiger Beliebtheit, weil es federleicht ist, niemals rostet und absolut wetterfest bleibt. Man kann die Möbel mühelos umstellen, wenn die Sonne wandert. Natürliches Teakholz strahlt dagegen unvergleichliche Wärme und Eleganz aus. Dank seiner natürlichen Öle trotzt es Wind und Nässe, verlangt jedoch gelegentliche Pflege, wenn sich keine silbergraue Patina bilden soll. Beliebt ist auch Polyrattan, ein geflochtener Kunststoff, der klassischen Rattanmöbeln nachempfunden ist. Hierbei sollte man auf durchgefärbte Fasern achten, damit das Material durch aggressive Sonneneinstrahlung nicht porös wird oder bricht.

Echte Wetterfestigkeit bei den Polstern

Was nützt das stabilste Gestell, wenn man bei jedem kurzen Sommerregen hektisch alle Kissen ins Trockene retten muss? Wirkliche Wetterfestigkeit entscheidet sich bei den verwendeten Schaumstoffen und Bezugsstoffen. Billige Polster saugen sich voll wie ein Schwamm und brauchen Tage zum Trocknen. Hochwertige Outdoor-Lounges setzen stattdessen auf schnelltrocknenden Schaumstoff mit offenen Poren. Das Wasser läuft einfach durch das Innere hindurch, statt sich darin zu stauen. Als Bezugsmaterialien haben sich spinndüsengefärbte Acrylstoffe bewährt. Sie sind schmutzabweisend, bleichen selbst bei intensiver Sonnenstrahlung nicht aus und fühlen sich trotzdem angenehm weich wie Baumwolle an. Eine passende Schutzhülle schützt die Polster im Winter zusätzlich vor Schmutz und herabfallendem Laub. So bleibt die Lounge auch nach einem kräftigen Wolkenbruch rasch wieder einsatzbereit.

Ergonomie und Sitztiefe für pure Entspannung

Neben dem Aussehen und der Haltbarkeit entscheidet vor allem der Sitzkomfort über die spätere Zufriedenheit. Vor dem Kauf sollte man klären, wie die Möbel primär genutzt werden. Sollen sie vor allem zum gemütlichen Lümmeln, Lesen und Sonnenbaden dienen? Dann empfiehlt sich eine tiefe Sitzfläche mit dicken, weichen Rückenkissen. Möchte man auf der Sitzgruppe dagegen auch regelmäßig mit Freunden essen oder Kaffee trinken, ist eine etwas höhere Ausführung mit aufrechterer Sitzposition die deutlich bessere Wahl. Modulare Loungesysteme bieten hierbei maximale Flexibilität, da sich einzelne Elemente nach Belieben anordnen und erweitern lassen. Mit den passenden Maßen wird der heimische Freisitz zum absoluten Lieblingsplatz für den gesamten Sommer.